Fett in der Ernährung

Fett in der Ernährung

Wenn man den Körperfettgehalt reduzieren möchte, um die Muskeln frei zu legen und dem Körper somit zu definieren, bekommt man meist die gleichen Antworten.

Es wird einem empfohlen wenig zu essen und Fett aus der Ernährung zu verbannen. Auf dieser Welle werden immer mehr light Produkte angepriesen die zwar nur aus Kohlenhydraten bestehen, dafür aber so gut wie fettfrei sind. Es wird das Ernährungselement „Fett" zum persönlichen Feind erklärt und im Gegenzug Zuckerprodukte wie Weingummi etc. als vermeintlich gesund beschrieben.

Fett ist jedoch nicht der Feind der Bodybuilder oder Kraftsportler, ganz im Gegenteil, kann Fett, wenn es richtig eingesetzt wird eine Hilfe zum Muskelaufbau oder zur Definition sein. Gerade hier spielen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren eine große Rolle.

Der Körper braucht Fett um eine optimale Versorgung des Organismus zu gewährleisten. Daher sollte darauf geachtet werden, dass Produkte mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht zu knapp in der täglichen Ernährung verwendet werden. Die tägliche Fettzufuhr sollte in den Muskelaufbauphasen bis zu 20% der täglich zugeführten Kalorien liegen. Hier sollte auch auf Fischsorten mit Omega-3-reichen Fetten zurückgegriffen werden. Als Öle eignet sich Lain-, Diestel- oder Wallnussöl. Beim Braten sollte jedoch auf Olivenöl zurückgegriffen werden, da dieses hitzebeständiger ist und daher auch nach dem Braten noch Nährstoffe enthält.

Gerade in der Diätphase werden in erster Linie die Kohlenhydrate gedrosselt und die Einnahme von Proteinen und Fetten eher angehoben.

Auch die letzte Mahlzeit des Tages sollte in der Diätphase einen geringeren Anteil an Kohlenhydraten, aber dafür einen hohen Anteil an Proteinen und eine moderaten Anteil an Fetten beinhalten.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Fette nicht so schlecht für die Ernährung sind, wie es oftmals dargestellt wird. Fette sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil der Ernährung der nicht unterschätzt werden sollte. Achten Sie daher darauf, welche Fette in welchen Produkten enthalten sind und setzen Sie mehrfach ungesättigte Fette gezielt ein.

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